Berlin: Senat gibt die verbindliche Früheinschulung in Berlin auf. 

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Eltern waren schon lange unzufrieden, der Koalitionspartner am Ende ebenfalls. Also wurde jüngst auf der Klausursitzung des Senats die verbindliche Früheinschulung wieder einkassiert.

Für die Kitas dürfte dies – vorsichtig ausgedrückt – interessant werden. Denn damit ist auch ein gehöriges Stück Planungssicherheit weg.

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Zwar gilt die neue Regelung erst für einen späteren Zeitraum. Allerdings ist anzunehmen, dass sich bis dahin auch die Zahl der sogenannten “Rücksteller”-Kinder weiter drastisch erhöhen wird.

Es werden also mehr Kitaplätze und mehr Erzieher allein schon für die Betreuung dieser Rücksteller-Kinder benötigt werden. Jedoch: Woher so schnell nehmen?

Es wird wohl auch zu einer Änderung der Altersstruktur in den Kitas kommen, was letztendlich auch wieder Auswirkungen auf die Finanzierung durch das Kitagutschein-System hat. Denn für ein “älteres” Kind gibt es nun einmal weniger Geld als für ein U3-Krippenkind.

Die GEW in Berlin hat darüber hinaus völlig richtig erkannt, dass mit dem Wegfall der verbindlichen Früheinschulung  auch die Qualitätsfrage von der Grundschule in Richtung Kita verschobenwird.

Kitas werden also in Zukunft wohl (noch) mehr Vorschule leisten müssen, soll der Übergang in die Grundschulen nicht mit einer bösen Überraschung enden. Aber auch hierfür wird es Geld, Kitaplätze und geeignete Erzieher brauchen.

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Es bleibt somit zu hoffen, dass auch die Kita-Finanzierung bei der Entscheidung schon mitbedacht wurde.

Rechtsanwalt Holger Klaus

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Keine verbindliche Früheinschulung in Berlin mehr
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