Das Berliner Bildungsprogramm sieht eine umfangreiche Dokumentation der Entwicklung der Kinder vor – aber was muss man beachten?

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Das Berliner Bildungsprogramm soll als Leitfaden für Kitas dienen. Zur Dokumentation der Entwicklung der Kinder heißt es dort:

Kinder nutzen verschiedene Wege, sich die Welt anzueignen und ihre Handlungsmöglichkeiten zu erweitern. Die Beobachtung dieser indivi­duellen Vielfalt der Bedürfnisse, Ideen, Aktivitäten und Problemlösun­gen bildet die Voraussetzung für eine gezielte professionelle Arbeit in der Kindertagespflege und in der Kindertagesstätte.

Zur Dokumentation gehört zum Beispiel das Sprachlerntagebuch, was für jedes Kind geführt werden soll.

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Vereinzelt wurde aber auch an uns herangetragen, dass Erzieher die Kinder fotografieren und diese Bilder für die Dokumentation verwenden müssten.

Selbstverständlich können Fotos oder kurze Videos etwa bestimmte Verhaltensweisen verdeutlichen und damit auch Entwicklungsschritte erkennbar machen. Nicht umsonst heißt es doch, ein Bild sage mehr als tausend Worte.

Aber genauso selbstverständlich sagt auch das Berliner Bildungsprogramm:

Bei allen Dokumentationsformen ist der Datenschutz zu beachten.

Und das heißt: Da die Bild-„Daten“ nicht zwingend für die Vertragserfüllung erforderlich sind, ist hierfür eine Einwilligung der Sorgeberechtigten einzuholen. Das gilt natürlich erst recht, wenn Bilder mit mehreren Kindern auch in anderen Sprachlerntagebüchern Verwendung finden oder an der Pinwand oder der Kita-Webseite veröffentlicht werden sollen.

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von Rechtsanwältin Nele Trenner

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Berliner Bildungsprogramm und Fotos
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