Die Digitalisierung kommt (endlich) an in der Bildung – und hält Herausforderungen für alle bereit.
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Digitale Bildung hat hauptsächlich zwei Antreiber:

Die Arbeitswelt ist/wird digital und auf diese bereiten Kita und Schule vor.

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Und Lehrer und Erzieher sind (leider) nicht objektiv. Jeder Pädagoge hat – auch wenn er es sich vielleicht nicht eingesteht – seine Lieblingskinder. Genau wie jedes Kind seinen Lieblingserzieher oder -lehrer hat. Problematisch kann das bei der Benotung werden.

Der digitale Lehrer in Form des Tablets oder der Lernplattform könnte dieses Problem wohl endgültig beseitigen. Die Leistungen werden gänzlich unabhängig vom Vornamen, der Herkunft, dem Geschlecht und den üblichen Vorurteilen bewertet.

Das macht Lehrer und Erzieher aber nicht überflüssig. Denn den Kindern muss der sinnvolle Umgang mit den Geräten natürlich auch erstmal beigebracht werden. Auch die „Digital Natives“ haben da noch einigen Nachholbedarf, um nicht nur wild herumzuwischen, bis ihr Video angezeigt wird.

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Schließlich gehört dazu natürlich auch Medienkompetenz im weitesten Sinne – was passiert, wenn ich auf einer Internetseite meine echten Daten eingebe? Wer kann alles meine (und Deine) hochgeladenen Fotos sehen? Musst Du mich fragen, wenn Du einfach ein Foto von mir ins Internet stellst? Oder in Kurzform: Welche Chancen bietet das Internet als Lernplattform – und welche Risiken?

Aber sollen die Kinder in der Schule die Geräte schon sinnvoll einsetzen, muss der Umgang wohl schon früher, eben in Kita oder Vorschule, erlernt werden.

„Ein Drittel der Achtklässler in Deutschland sind digitale Analphabeten. Unsere jungen Leute werden international nicht anschlussfähig sein, wenn man sich da nicht engagiert. Das muss man klipp und klar so sehen“

meint Wilfried Bos, Bildungsforscher von der TU Dortmund (Quelle) (Update: Der Bericht auf der Website www.br.de ist leider nicht mehr verfügbar).

Pädagogen müssen also umlernen, denn selbstverständlich ist es wichtig für Kinder, auf Bäume zu klettern. Aber es ist eben auch wichtig, den Anschluss nicht zu verlieren. Dazu gehört der ganz alltägliche und sichere Umgang mit neuen Lernmethoden. Und die müssen Erzieher und Lehrer natürlich auch erstmal sicher lernen.

Höchste Zeit also, die Ausbildungen zu reformieren, wenn wir die digitale Zukunft mitgestalten wollen!

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von Rechtsanwältin Nele Trenner

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Tablets in Kita und Schule – wenn der Erzieher digital wird
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