Brauchen Jungs männliche Erzieher und Lehrer?
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Regelmäßig werden Stimmen laut, die eine Gefahr für die Entwicklung von Jungs darin sehen, dass es einfach zu wenige männliche Erzieher und Grundschullehrer gibt.

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Gründe für den Mangel an männlichen Erziehern und Lehrern sind schnell ausgemacht in der geringen Bezahlung und den recht begrenzten Aufstiegschancen. Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf interessieren sich eben doch noch vor allem Frauen.

Für Jungs könnte es deswegen „gefährlich“ werden, weil sie sich z.B. anders streiten als Mädchen. Während Konflikte zwischen Mädchen eher im Untergrund schwelen, raufen sich Jungs öfter. Dieses Verhalten – was ja viel offensichtlicher ist – wird dann aber von Erzieherinnen und Lehrerinnen kritisiert und mit schlechten Kopfnoten im Betragen quittiert.

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Auch könnten sich Jungs mit Problemen eher an eine männliche Bezugsperson wenden wollen, insbesondere, wenn eben sonst nur Frauen um sie herum sind (alleinerziehende Mütter, Erzieherinnen, Lehrerinnen).

Gleichzeitig haben viele Eltern aber zumindest unterbewußt ein Problem mit Erziehern in der Kita. Da wird ihnen untersagt, die Kinder zu wickeln oder beim Vorlesen auf den Schoß zu nehmen, weil man sofort die Gefahr des sexuellen Missbrauchs sieht.

Aber wie kann nun dieser Spagat geschafft werden?

Mehr Geld? Mehr Aufstiegschancen? Mehr Aufklärung? Je Gruppe/Klasse ein Frau/Mann-Team?

Als Träger sollten Sie selbstverständlich zumindest darauf achten, dass die Stellenausschreibung offen für alle ist. Schon um sich nicht einer Klage wegen Diskriminierung ausgesetzt zu sehen.

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von Rechtsanwältin Nele Trenner

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Erzieher- und Lehrermangel – schadets?
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