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„Wie kommt man dazu, eine Kanzlei derart speziell auf die Bereiche frühkindliche Bildung, Kita, Hort und Grundschule auszurichten?“

Die Frage mussten wir schon oft im Rahmen von Empfängen und Kongressen beantworten.

Höchste Zeit also, unsere Geschichte auch hier einmal zu erzählen:

Die Anfänge

Rechtsanwalt Lars Ihlenfeld legte den Grundstein. Denn nach dem Studium der Pädagogik, Anglistik und Juristerei stürzte er sich während seines Referendariats für seine kleine Tochter Hals über Kopf (und sicherlich ohne genau zu wissen, was ihn erwartete) in die Gründung des Waldkindergartens in Berlin-Pankow und führte die Waldkita dann über 5 Jahre als Vorstandsvorsitzender.

Die frühkindliche Betreuung geriet damit immer mehr auch in den beruflichen Mittelpunkt.

Juristisch richtig interessant wurde es dann im Rahmen einer damals begründeten Kooperation mit einem bundesweit agierenden Kita-Träger. Gemeinsam erstellte man  im Auftrag von eBay Deutschland eine Machbarkeitsstudie zur vom Auftraggeber am Standort Kleinmachnow bei Berlin in Erwägung gezogenen betrieblichen Kinderbetreuung. Die Zusammenarbeit vertiefte sich und Rechtsanwalt Ihlenfeld fungierte über Jahre als  Geschäftsführer für die Region Ost, die ihm viele Eindrücke gerade auch im Hort-Bereich verschaffte.

Auch Rechtsanwalt Holger Klaus hatte früh viel mit kitarechtlichen Fragestellungen zu tun: 

Mal musste die Finanzierung eines Indianer-Tipis gerettet werden, indem einem abgemahnten Kindergarten erfolgreich beigestanden wurde, dann wiederum geriet ein Träger in finanzielle Schieflage und Erzieher bangten um Jobs und Lohn und wollten vertreten werden. In einem weiteren Fall aus den Anfangstagen baten völlig verzweifelte Eltern um Beratung und Vertretung, weil ihnen von heute auf morgen ohne Angaben von Gründen plötzlich die Betreuung ihrer Kindern verweigert wurde. 

Die Anzahl der Fälle aus dem Kita- und Hortbereich nahm kontinuierlich zu. Sicher auch – vielen Dank dafür! – aufgrund zahlreicher Empfehlungen zufriedener Mandanten.

Die Entscheidung: „Alles auf Kitarecht & Co.“ 

Von diesem Punkt aus war es nur eine logische Entscheidung, den Begriff und die Internet-Domain „Kitarechtler.de“ ins Leben zu rufen und uns aktiv auf dieses Rechtsgebiet zu fokussieren. Dies vor allem, weil wir als Rechtsanwälte und gerade auch als Dozenten für Schulungen und Weiterbildungen viele, viele Anfragen bekamen.

Zeitgleich stellten wir uns bei hunderten freien Trägern mit unserem Flyer vor und es rührt uns fast, wenn selbst nach so langer Zeit heute immer noch Träger oder Kita-bzw. Hort-Leitungen mit eben diesem Flyer in der Hand bei uns im großen Besprechungsraum sitzen und erzählen, dass sie diesen damals „bewusst und in Klarsichtfolie sicher verpackt aufgehoben haben, weil man ja nie wissen kann“, ob wir nicht doch noch gebraucht werden.

Von den damals angeschriebenen Trägern sind viele auch heute noch unsere treuen Kunden und nutzen wie mittlerweile viele andere Träger aus dem Bundesgebiet unser Produkt „Externe Rechtsabteilung“.

Ein Fachbuch? Ein Fachbuch!

Als unsere Wahl für das Kitarecht gefallen war, flatterte auch noch eine Anfrage des BELTZ-Verlags ins Haus. Der Geschäfsbereich frühkindliche Bildung sollte neu belebt werden und wir das Fachbuch für den Bereich Recht schreiben. Gesagt, getan – wobei wir lernen mussten, welchen Unterschied gute Lektoren tatsächlich ausmachen. Es wurde ergänzt, umgestellt, neu formuliert, klarer ausgedrückt, zusammengefasst und, und, und. 

Aber das Ergebnis gab ihnen recht und die Verkaufszahlen von „Rechte und Pflichten in der Kita: Was Kinder dürfen und Erzieher/innen müssen“ [Link bei amazon] haben unsere kühnsten Träume übertroffen.

Die Kitarechtler veröffentlichen weiter – auf Papier und digital

Zwischenzeitlich wurden wir zigtausendfach auf Facebook, Twitter, Instagram etc. und in unserem Blog gelesen und auf Youtube gesehen. Insbesondere die Youtube-Videos sind beliebt. Im April 2014 fiel der Startschuss und es dauerte noch lange 4 Monate für die ersten 1.000 Views. Die nächsten 1.000 wurden dann allerdings schon innerhalb von weiteren 8 Wochen geknackt, 5.000 Views waren es im Januar 2016 und 7.000 nur 4 Wochen später.

In der „klein & groß“, der Zeitschrift für Frühpädagogik, sind wir mit unserer Dauerkolumne „Sie fragen, die Kitarechtler antworten“ fast schon zuhause. 

Regelmäßig schreiben wir auch zu Fachthemen in der KiTa aktuell Recht.

Seit dem Jahreswechsel 2015/2016 sind wir unter dem Nutzernamen kitarechtler.de auch bei Snapchat zu finden. Waren wir als Kanzlei damit in Deutschland eigentlich Pioniere? Mit zu den ersten dürften wir auf jeden Fall gehören.

Die Kanzlei

Natürlich haben wir das alles nicht alleine geschafft.

Ohne unser fantastisches Team wäre das alles nicht möglich gewesen! Auch deshalb wachsen wir weiter, bauen aus und stellen ein. 

Seit Oktober 2015 sind Rechtsanwalt Lars Ihlenfeld und Rechtsanwalt Holger Klaus als Dozenten an der Freien Fachschule für Sozialpädagogik  in Berlin tätig und bilden in den Bereichen „Recht“, „Kita-Verwaltung“ und Kita-Management“ Erzieher aus.

Und weil wir ständig unterrichten, Workshops geben, deutschlandweit beraten (mit zusätzlichen Beratungsräumen in Hamburg und Leipzig) und eigentlich einer von uns immer im Zug oder Auto sitzt, ist unseren tollen Mitarbeitern, die im Hintergrund die Fäden zusammenhalten und stets für einen reibungslosen Ablauf sorgen, gar nicht genug zu danken.

Was bringt die Zukunft?

Wie es weiter geht? Auf jeden Fall spannend und sehr dynamisch. Noch im Sommer 2016 soll unser zweites Buch im BELTZ-Verlag erscheinen:

Ein kommentiertes Formularbuch mit Muster-Arbeitsanweisungen / -Dienstanweisungen für den Kindergarten- und Hort-Alltag (und sicherlich auch im Grundschulbereich sehr hilfreich!).

Und was noch?

In Arbeit ist ein umfangreiches Kitarecht „A-Z“, das Ende März online gehen wird.

Parallel zu unserer Lehrtätigkeit entsteht ein Skript für Erzieher in der Ausbildung – zur Begleitung während der Ausbildung und zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfung.

Eine Kitarechtler-Dependance in Frankfurt am Main – oder im ersten Schritt zunächst ein Besprechungsraum dort – soll im Frühjahr 2016 eröffnet werden.

Es bleibt spannend! Wir freuen uns!

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