Erweitertes Führungszeugnis leer? Arbeitszeugnis nicht aussagekräftig? Und auch sonst keine Informationen? Wie ein Kita-Träger in einen Alptraum schlittern kann…


Was geht vor: Kinderschutz oder die Unschuldsvermutung? Muss sich ein*e Erzieher*in offenbaren, wenn gegen ihn bzw. sie ein Ermittlungsverfahren läuft? Was darf von einer Staatsanwaltschaft erwartet werden, wenn sie gegen eine*n Erzieher*in wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen und vermutlich sogar Schutzbefohlenen ermittelt?

Darüber reden wir in dieser Ausgabe unserer Kitarechtler-Videoreihe. Und wir stellen uns die Frage, ob nicht auch in einem Arbeitszeugnis es irgendwo seinen Niederschlag finden muss, wenn es bei einem Kita-Träger in einer Einrichtung zu einem sexuellen Übergriff durch eine*n dort beschäftigte*n Erzieher*in gekommen ist. Denn irgendwie muss ja ein neuer Träger als Arbeitgeber*in einen Hinweis erhalten, wenn in einem „alten“ Arbeitsverhältnis etwas derart Gravierendes vorgefallen ist. Oder etwa nicht…?

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Ob es auch ansonsten Möglichkeiten für eine*n neue*n Arbeitgeber*in gibt, sich an dieser Stelle best möglichst abzusichern, erörtern wir in unserem Video ebenfalls. Für die Kita-Träger, die von uns beraten werden, haben wir jedenfalls eine weitere „Absicherung“ häufig in den Arbeitsverträgen eingearbeitet. 

Fest steht jedoch auch: Absoluten Schutz scheint es an dieser leider nicht zu geben. Dies vor allem, wenn womöglich auch noch menschliches Versagen bei der Einhaltung von Informationspflichten auftritt.

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von Rechtsanwalt Holger Klaus I Sie haben weitere Fragen zum Kitarecht?

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Kitarecht Folge 253: Ermittlungsverfahren gegen pädophile*n Erzieher*in nicht bekannt?!