Was Kita-Träger beachten sollten, wenn nur eine*r von mehreren befristeten Erzieher*innen einen unbefristeten Arbeitsvertrag bekommt


Es kann vorkommen, dass in einer Kita aufgrund von besonderen Umständen zunächst mehrere Erzieher*innen befristet eingestellt werden. Was aber, wenn am Ende auf eine*n der Erzieher*innen ein unbefristeter Arbeitsvertrag wartet? Können die anderen Erzieher*innen dann klagen? Und kann ein Gericht den Auswahlprozess überprüfen?

Ja, das kann das Gericht. Der oder die Arbeitgeber*in sollte deshalb unbedingt darauf achten, den Auswahlprozess transparent zu gestalten. Ansonsten können die anderen Arbeitnehmer*innen eventuell mit einer Entfristungsklage auch für sich unbefristete Verträge einklagen.

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Das Arbeitsgericht kann nur überprüfen, ob es einen fairen Auswahlprozess gab. Der Auswahlprozess muss also auch für Außenstehende nachvollziehbar sein. Die Kriterien kann dabei der Kita-Träger selbst bestimmen.

Die Person muss also nicht einfach nur „der oder die beste Bewerber*in“ sein, sondern am besten für die jeweilige Stelle geeignet sein. Je nachdem ob ein*e Spezialist*in in Tierpädagogik oder jemand zweisprachiges gesucht wird, können die Anforderungen also ganz unterschiedlich sein.

Wichtig ist es nur, dass die Person nicht nach willkürlichen oder vollkommen abwegigen Merkmalen ausgesucht wird, und dass man das auch nachweisen kann.

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Kitarecht Folge 325 – Was gilt wenn nur einer von mehreren befristeten Erzieher*innenjobs entfristet wird?