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Nr. 285 von 1.000 I Warnung vor Gips in der Kita:

„Im Labor wurde festgestellt, dass alle Gipsmassen eine ähnlich hohe Temperatur von bis zu 50 °C entwickeln. Diese Temperatur reicht aus, damit es nach wenigen Minuten zu irreversiblen Schädigungen der Haut kommt.“ (…)

„Zur Abformung von Körperteilen sind ausschließlich Alginat, Silikon oder Gipse für medizinische Anwendungszwecke geeignet.“

(DGUV / Unfallkasse Hessen) 

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Warum das wichtig ist:

Dieser Hinweis hat unlängst durch einen konkreten Vorfall neue Bedeutung bekommen. Denn wie die Unfallkassen selbst berichten, hatte sich eine junge Frau bei der Arbeit mit Gips beträchtlich verletzt. Denn diese hatte um ihre Hand Gips geformt und hierbei nicht bedacht, dass dieser ganz normale Gips beim Härten durchaus hohe Temperaturen entfachen kann. Da der Gips aber schon so hart war, dass er nicht mehr ohne Weiteres entfernt werden konnte, entstanden so schlimme Verbrennungen an der Haut die letztendlich auch zur Amputation von zwei Fingern führten.

Daher ist zu beachten, dass irgendein Gips „aus dem Baumarkt“ besser nicht mit und für Kinder in Krippe, Kindergarten oder Hort eingesetzt werden sollte. Anzuraten ist, dass hierfür die oben benannten Alternativen genutzt werden – wobei ein Blick auf die jeweiligen Verpackungshinweise und den vorgegebenen Einsatzbereich natürlich weiterhin zwingend erforderlich sind.   

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Hinweise der Unfallkassen Nr. 285: Achtung bei Basteln mit Gips in Krippe oder Kita!