Schon einmal bedacht, dass Ich-Bücher, das Portfolio, die Entwicklungsdokumentation und viele andere Informationen womöglich schlimme Begehrlichkeiten wecken können?

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Eine Kita sitzt sprichwörtlich auf einem Berg an sensiblen Informationen. Und es sind immer noch unzählige Informationen, wenn man die Personaldaten der Erzieher und die Informationen über die Eltern weglässt. Allein von den Kindern könnte zu finden sein:

Kinderfotos, Lieblingsessen, Lieblingskuscheltier, Lieblingshaustier, vielleicht auch Bilder von Oma und Opa, von den Geschwisterchen, Wohnadresse, Alter, Geburtstag, Entwicklungsstand und eventuelle Entwicklungsverzögerungen, Krankheiten und und und… die Aufzählung kann und will gar nicht abschließend sein.

Aber werden diese (Einzel-) Informationen, die ja oft erst in der Gesamtschau zu den hypersensiblen Daten werden, auch hinreichend in der Krippe oder im Kindergarten geschützt? Stichwort: Datenschutz? Gegen Einbrecher oder auch nur gegen andere, allzu neugierige Personen (z.B. Eltern oder Hospitanten)? 

Eine Kita hatte nämlich unlängst einen sehr seltsamen Fall von verschwundenen oder gar geziehlt gestohlenen Kinder-Portfolios zu verkraften…

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von Rechtsanwalt Holger Klaus   [Mehr…]

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#Kitarechtler.de Folge 129 – „klein, blond und blauäugig“: Wenn Kita-Fotos gestohlen werden
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