Wer haftet für private Gegenstände der Erzieher*innen, wenn diese in der Arbeitszeit beschädigt werden?


Oft erreicht uns die Frage, wer für Schäden an persönlichen Gegenständen der Erzieher haftet, wenn diese zum Beispiel während eines Kita-Ausflugs kaputt gehen. Dabei kommt es immer darauf an, ob der Kita-Träger die Erzieherin beauftragt hat, den Gegenstand mitzunehmen. Gibt es also die Anweisung: „Nimm bitte dein privates Handy mit auf den Kita-Ausflug, damit du im Notfall jemanden anrufen kannst“ und tritt dann ein unverschuldeter Schaden auf, so haftet der Kita-Träger. Das gleiche gilt, wenn die Erzieherin angewiesen wurde, ihr privates Auto einzusetzen um Kinder zu transportieren.

Hat der Kita-Träger allerdings die Erzieherin nicht beauftragt das Handy mitzunehmen, weil es für solche Fälle zum Beispiel ein Diensthandy gibt, haftet der Träger auch nicht, wenn das Privat-Handy der Erzieherin kaputt geht. In diesem Fall liegt nämlich keine Beauftragung durch den Kita-Träger vor. Die Beauftragung ist also eine Voraussetzung für die Haftung durch den Träger.

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Auch bei reinen Gefälligkeitsverhältnissen (wenn der oder die Erzieher*in das Handy nur sicherheitshalber mitnimmt, obwohl sie oder er nicht angewiesen wurde) kann eine Haftung nicht angenommen werden. Werden im Kita-Alltag private Autos der oder die Erzieher*in eingesetzt, lohnt es sich für Träger eventuell eine Zusatzversicherung abzuschließen.

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Kitarecht Folge 309 – Wenn das private Erzieher*innen-Handy beim Kita-Ausflug kaputt geht?
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