Lesen soll Spaß machen! Das gemeinnützige „Librileo“ – Leseförderprogramm erleichtert den Einstieg in den Umgang mit Büchern schon für die ganz Kleinen. Heute sprechen wir mit der Geschäftsführerin Sarah Seeliger.

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Gesamtlänge 40:09 Minuten. Oder hier im Soundcloud-Player:

Aus der Folge:

Das Leseprojekt Librileo! Heute sind wir im Gespräch mit der Geschäftsführerin Sarah Seeliger im Berliner Büro. (00:28)

Wie kam es zu dem Projekt? (00:49)

Kinderbücher für alle – Librileo will allen Kindern Zugang zu Kinderbüchern ermöglichen, egal woher sie kommen. (01:00)

> Lesen Sie, was andere über uns sagen! <

Mittlerweile gibt es das Projekt seit 4 Jahren… (01:28)

… und ist stetig am Wachsen! (01:59)

Librileos Ziel: Auf verschiedenen Wegen Kindern das Lesen nahe zu bringen. Und dadurch: Bildungs- und Kinderarmut deutschlandweit verringern und bekämpfen. (02:14)

Welche Standbeine hat der Verein? (02:28)

Alle drei Monate wird die Lesebox zugeschickt – enthalten sind: ein Ratgeber, ein Kinderbuch sowie ein Spiel. Alles natürlich auf das Alter abgestimmt. (02:48)

Ist Mobbing in der Kita schon ein Thema? (03:17)

Das ist vor allem wichtig: Viele, große Bilder und wenig Text. So können auch Kinder und Eltern nicht deutscher Herkunft und mit anderem sprachlichen Hintergrund mit den Materialien lernen. (03:55)

Bücher mit vielen Bildern ermöglichen Eltern, die Geschichten auch auf anderen Sprachen zu erzählen und fördert zudem die Phantasie der Kinder. (04:50)

Wo bekommt Librileo die Bücher her? (05:15)

„never judge a book by its cover“ – gilt das auch für Kinderbücher? (05:35)

Über den ersten Eindruck eines Buches und den Einstieg mit Kinderbüchern. (06:25)

Nach welchen Kriterien werden die Bücher ausgesucht, die letztendlich in der Bücherbox landen und verschickt werden? (06:39)

Inklusion, Herkunft, Geschlechterneutralität – aktuell gesellschaftlich diskutierte Themen sind auch für Librileo relevant. (06:39)

Ab wann kann man sich als Familie anmelden? (07:05)

Badebücher und Kuschelbücher für die ganz Kleinen. (07:25)

Librileo ist ein Verein, d.h. alle Familien, die sich anmelden, erhalten eine Mitgliedschaftsbescheinigung. Zuvor ist beim Arbeitsamt ein Antrag einzureichen, welcher über das Bildungs- und Teilhabepaket genehmigt wird. (07:38)

Was bieten die Vorleseveranstaltungen? (08:32)

Hamburg, Berlin, Dortmund, Hannover – in vielen Städten gibt es mittlerweile mehr als 10 soziale Einrichtungen, in denen Lesebotschafter vorlesen. Immer Willkommen: die Eltern – sie sollen es miterleben und nachmachen! (09:15)

Kann man auch Mitglied des Vereins werden, ohne Leistungen zu empfangen? (09:31)

Das Paket mitsamt der dreimonatigen Lesebox und den Vorleseveranstaltungen kostet 120 Euro im Jahr. (09:49)

Macht Librileo bei Schulkindern Halt? Was wird perspektivisch erwartet und erhofft? (10:23)

Über das Schöne des Vorlesens. (11:15)

Librileo sucht Lesebotschafter – welche Voraussetzungen sollten diese mitbringen? 1. Erfahrung mit Kindern, 2. Volljährigkeit und 3. die Fähigkeit, gut vorlesen zu können. Der Abschluss ist irrelevant. (11:26)

Wie wird man Lesebotschafter? Über das mehrstufige Auswahlverfahren. (12:23)

Hospitieren bei anderen, bereits vorlesenden Lesebotschafter, zusätzliche Stammtischtreffen und Supervisionen – das Konzept dahinter. (14:30)

Wie viele Familien und Kinder kommen zu den Veranstaltungen? (14:48)

Befinden sich die Vorleseorte hauptsächlich in sozialen Brennpunkten? (15:39)

Über das Herz des Unternehmens! (15:39)

Wichtig ist die Kombination der Bücherboxen mit den Vorleseveranstaltungen, so wird ein Kind und dessen Familie besser erreicht. (16:38)

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Kann man „Probehören“ bei einer Vorleseveranstaltung? (16:53)

Wie groß ist das Team von Librileo? Wer steckt hinter dem Namen? (19:51)

400 bis 500 Anträge werden allein pro Woche deutschlandweit gestellt! (20:33)

Hannover, Bremen, Rostock, Essen, Osnabrück sowie Frankfurt am Main werden bald Teil des Projektes sein. (20:55)

Woran ist es in Dresden und Leipzig gescheitert? (21:20)

„Interaktives Vorlesen“ – bedeutet: dialogisches Vorlesen, die Kinder werden miteinbezogen! Sie dürfen das Buch auswählen oder sogar mal selbst einen Abschnitt vorlesen und die Seiten umblättern. (22:25)

Sind die Veranstaltungen nach Alter getrennt? (23:23)

Die Großen lesen für die Kleinen. (24:29)

Wie lange dauert eine Vorleseeinheit? (24:51)

Soll es Librileo auch auf Kitaebene geben oder hauptsächlich ein Angebot für Familien bleiben? In welche Richtung gibt es Ambitionen? (25:30)

Workshops und Weiterbildungen für Erzieher! (26:01)

Wie richte ich in der Kita eine Leseecke ein? Welche Bücher wähle ich aus? (26:28)

Sind die anerkannten Fortbildungen nur für Erzieher und andere pädagogische Fachkräfte? Was wird noch in den Workshops thematisiert und wo finden diese statt? (27:25)

Geht ihr auch selbst in die Kitas? (27:59)

Inhalt häppchenweise – auch möglich! (29:25)

Über das breite Themenspektrum der zugesandten Bücher. (29:47)

Passend zum Alter des Kindes ist der Inhalt der Lesebox. (32:24)

Wer versendet die Boxen? (33:45)

Werden Bücher nachbestellt oder wechseln diese regelmäßig? (35:50)

Getestet und Probegelesen werden die Bücher von Kindern höchstpersönlich! (36:20)

Das Ziel für das kommende Quartal: die Bewilligungsquote erhöhen! (36:48)

3000 Familien sind mittlerweile Teil des Programms. (37:39)

Was sind Librileos Ziele und Visionen für die Zukunft? (38:34)

Als mp3-Datei für unterwegs speichern – siehe „Download“ oben beim Player!

Alle unsere Podcasts im Überblick -> hier <-

Music Credits: http://www.freesfx.co.uk/

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Kitarechtler-Plauderei mit Sarah Seeliger, Geschäftsführerin des Leseförderprogramms „Librileo“