Dienstplaneinteilung: Morgen von 8-12 und 16-20 Uhr – ist das zumutbar?

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„Geteilter Dienst“ – Was können wir darunter verstehen? Jemand arbeitet in geteiltem Dienst, wenn er oder sie anstelle von einem durchgehenden Block (wie 9 – 17 Uhr) von z.B. 8:00 bis 12:00 und 16:00 bis 20:00 arbeitet. Unsere Frage: Ist das überhaupt erlaubt und zumutbar? Mit so viel Leerlauf beziehungsweise einer drei – oder vierstündigen Mittagspause?

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Die Einteilung fällt unter das Direktionsrecht von Arbeitgeber*innen. Das heißt, diese*r hat das Recht den Ort, Zeit, Umfang und Art der Tätigkeit festzulegen. Also auch die Dienstplangestaltung und somit die Einteilung in geteilten oder durchgehenden Dienst.

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Aber: Um dem Direktionsrecht auch ein bisschen Einheit zu gebieten, sieht das Gesetz vor, dass dieses nach billigem Ermessen ausgeführt werden muss. Der Arbeitgebende muss demnach die Interessen der Arbeitnehmenden miteinbeziehen. Ob X alleinerziehend ist, oder Y einen sehr weiten Arbeitsweg hat (beides unbillig) und und und… Grundsätzlich denken wir Kitarechtler, dass 3 Stunden Mittagspause in Ordnung sind, solange die Ruhezeit zwischen Arbeitsende und Arbeitsbeginn am nächsten Morgen nicht zu kurz kommt und in den Konflikt mit dem Arbeitszeitgesetz tritt.

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Und was ist, wenn ein Elternabend oder eine Kitaübernachtung ansteht – und ich als Erzieher*in schon den ganzen Tag gearbeitet habe? Auch das ist zumutbar, denn ein Elternabend ist nicht jede Woche, sondern nur gelegentlich. Grundsätzlich aber ist der permanente, andauernde geteilte Dienst unzumutbar.

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Kitarecht Folge 303 – „geteilter Dienst“ für Erzieher*in im Kindergarten oder Hort?